Hatha-Yoga | Nada-Yoga
Yoga ist das zu Ruhe bringen der Bewegungen im Geist.
Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen.
Pantanjali Yoga-Sutras 1.2-1.3
Das Sanskritwort Yoga bedeutet wörtlich etwa „Verbindung“, „Vereinigung“ oder „Anjochen“. Gemeint ist ein Zustand, in dem das Getrennte wieder miteinander in Beziehung kommt – ein Weg zu Harmonie und Balance.
Für mich ist Yoga weit mehr als eine körperliche Praxis. Körper, Atem, Meditation und Sound sind verschiedene Zugänge zu einem Weg, der uns tiefer mit uns selbst und dem Leben verbindet.
Dabei geht es nie um höher, schneller, weiter – nicht um Selbstoptimierung, sondern letztlich um Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Yoga soll nicht nur eine kleine Insel in unserem Alltag sein. Die Praxis soll unser Leben fundamental beeinflussen.
Mein Yoga
Seit vielen Jahren praktiziere und unterrichte ich Yoga – und mein Verständnis davon entwickelt sich immer weiter.
Mich interessiert heute weniger, wie weit jemand in einer Haltung kommt oder wie „gut“ eine Übung gelingt. Mich interessiert, was Yoga mit uns macht – und was daraus für unser Leben entsteht.
Yoga kann zu einer Grundausrichtung werden, die weit über die Matte hinausreicht. Zu einer Frage, die uns in unserem Denken, Sprechen und Handeln begleitet:
„Macht das, was ich denke, spreche und tue, die Welt schöner oder nicht?“
Für mich liegt darin etwas ganz Wesentliches: Yoga soll uns nicht aus der Welt herausführen, sondern bewusster in sie hinein.
Deshalb möchte ich in meinen Kursen mehr bieten als eine wöchentliche körperliche Yogastunde:
mehr Tiefe, mehr Hintergrundwissen und mehr Verbindung von Yoga und Alltag.
Körper · Atem · Meditation · Sound
ASANA
Körper · Bewegung · Kraft
Beweglichkeit · Spüren
PRANAYAMA
Atem · Lebensenergie
Weite · Ruhe · Balance
DHYANA
Sammlung · Stille · Sein
Beobachten · Erkennen
NADA
Klang · Stimme · Mantra
Hören · Schwingung
Hatha-Yoga – So praktizieren wir
Ha= Sonne Tha= Mondin, beschreibt also die Vereinigung der Gegensätze.
Im Hatha-Yoga wollen wir alle Yogapfade ganzheitlich zusammenführen. Bhakti (Hingabe), Kundalini (Energie), Raja (Beherschung des Geistes) sind nur einige der vielen Yoga-Aspekte.
In einer Hatha-Yogastunde stärken und dehnen und balancieren wir den Körper, wir lernen bewusst zu atmen und nachhaltig zu entspannen. Dabei erforscht jeder/jede die eigenen Grenzen, um sie dann achtsam auszudehnen. Jede Yoga-Stunde ist was Neues, mal ruhig und statisch, mal fließend und dynamisch.
Sich selbst mit allen Teilen kennen zu lernen und die gegensätzlichen Eigenschaften in uns fruchtbar zu verbinden, den Körper als wunderbares Raumschiff zu erkennen – das ist Hatha-Yoga.
Eine Yoga-Stunde bei mir läuft wie folgt ab:
- Ankommen und sich Lösen vom Alltag.
- Mit der Stimme regulieren wir unser Nervensystem.
- Angeleitet in der Meditation gehen wir in unseren „inneren Tempel“.
- Mit verschiedenen Atemtechniken lenken und steigern die Energie in uns.
- Der größte Teil der 90 Minuten: Wir erforschen in aller Achtsamkeit den Körper in unzähligen Übungen und Variationen.
- Am Ende , für manche das Beste!, integrieren wir alle Impulse im ganzen Körper in der Abschlussentspannung.
Dieser Rahmen bleibt bestehen und gibt Orientierung. Wie wir ihn füllen, kann sehr unterschiedlich sein. Eine Stunde kann körperlicher sein, eine andere meditativer, stiller oder klangvoller. Auch philosophische Impulse oder ein Thema, das uns über mehrere Wochen begleitet, können darin ihren Platz finden.
Dabei geht es nicht um Leistung oder darum, eine bestimmte Haltung perfekt auszuführen. Die Übungen dienen vielmehr dazu, Körper und Atem wahrzunehmen, den Geist zu sammeln und einen Raum für Stille und Erfahrung zu öffnen.
Was liegt unter der Spitze des Yoga-Eisbergs?
Das, was wir heute meistens als Yoga kennen, ist nur ein kleiner Ausschnitt einer jahrtausendealten Tradition und Erfahrungswissenschaft.
Was wissen die alten Yogis über unseren Geist? Was bedeutet Meditation wirklich? Welche Rolle spielen Atem, Klang und Stille? Was hat Yoga mit unserem täglichen Leben zu tun? Und was verändert sich, wenn Yoga nicht nur etwas ist, das wir einmal in der Woche machen?
In meinen Kursen möchte ich deshalb immer wieder Raum für Hintergründe, Zusammenhänge und yogisches Wissen schaffen.
Manchmal sind das nur einige Minuten, manchmal bekommt ein Thema innerhalb eines Kursblocks mehr Raum.
Nicht als trockene Theorie – sondern als Wissen, das unsere eigene Praxis verständlicher, erfahrbarer und lebendiger macht.
Yoga braucht Kontinuität
Eine wirklich nährende und sich entwickelnde Yogapraxis braucht Zeit, Regelmäßigkeit und eine gewisse Priorität.
Dabei geht es nicht darum, dass jede und jeder immer an jedem Termin teilnehmen muss. Es geht vielmehr um die innere Entscheidung, der eigenen Praxis einen verlässlichen Platz im Leben zu geben.
Für mich hat das viel mit Selbstfürsorge und Priorisierung zu tun. Yoga soll nicht nur die kleine Insel sein, auf die wir uns einmal in der Woche aus unserem stressigen Alltag zurückziehen.
Die Praxis soll unseren Alltag fundamental beeinflussen – wie wir mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben umgehen.
Deshalb praktizieren wir in festen Kursblöcken. So entsteht über mehrere Wochen ein gemeinsamer und verbindlicher Raum, in dem Praxis aufeinander aufbauen und sich entwickeln kann.
Aktuelle Yogakurse
Neue Kurse ab November
DIENSTAGS · 18:00–19:30 UHR
Veste1 Strombach
DONNERSTAGS · 18:00–19:30 UHR
Waldorfschule Dieringhausen
Die Kurse werden als feste Kursblöcke gebucht. Die Länge eines Blocks richtet sich nach Ferien, Feiertagen und Kalender.
18 € pro Termin
5 % Kontinuitätsrabatt bei direkter Buchung des folgenden Kursblocks.
Wer einmal verhindert ist, kann nach Möglichkeit innerhalb derselben Woche in die jeweils andere Gruppe wechseln.
Morgenkurs: Bei ausreichendem Interesse kann zusätzlich dienstags vormittags ein Kurs in der Veste1 entstehen.
Du kennst meinen Unterricht noch nicht?
Wenn in einer Gruppe noch ein Platz frei ist, kannst du gerne einmal kostenfrei schnuppern kommen!
Wenn du anschließend den laufenden Kursblock buchst, wird dieser Termin selbstverständlich auf den Kursblock angerechnet.
Mantra – Kirtan – Sound: Nada-Yoga
Nada Brahma – Die Welt ist Klang
Nicht erst die moderne Physik, sondern schon die alten Yogis wussten, dass alles aus Klang besteht. Klingt erstmal abstrakt und doch sind sogar die Planeten, auch unsere Erde und alles was auf ihr lebt schwingende Objekte.
Bei Klang geht es also um Schwingung, Frequenz, Rhytmus und Resonanz. unser Körper ist ein wunderbarer Resonzraum und unsere Stimme das beste Werkzeug, das wir immer dabei haben. Das ist nicht nur einfach schön, sondern wirkt nachgewiesener Weise auf unser Wohlbefinden und Gesundheit.
In den Nada-Yoga-Stunden arbeiten wir also mit unserer Stimme, wir klingen, tönen und singen Mantras.
Aber auch das Hören ist ein großer Teil. Wir baden in Klängen und gehen in Resonanz mit den Sounds um uns herum. Dafür setze ich eine Vielzahl von Instrumenten ein, wie Gongs, Klangschalen, Sitar, Harmonium, Flöte, Hang und vieles mehr!
Für mich ist Nada-Yoga der schönste, berührenste und wirkungsvollste Yoga-Weg!
Wir treffen uns regelmäßig vor Ort, um gemeinsam zu singen, meditieren oder einfach hören.
Termine dazu findest Du im Kalender und über den Newsletter!
Ganz neu ist jetzt die Möglichkeit, auch ONLINE Nada-Yoga zu praktizieren.
Mittwochs um 19:30 über Zoom.
Es hat sich gezeigt, dass das gut funktioniert.
Was Dich erwartet:
- Dhyana-Mantras als Meditation und Einstieg
- Bhakti-Mantras zur Herzensöffnung, Anbindung, Regulierung des Nervensystems und Auschüttung von Glückshormonen!
- Kleine Soundreisen als Abschlußentspannung
Erfahrungsberichte aus den Yogastunden